Bolivien/Chile

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Die Feuerberge der Cordillera Occidental

1. Tag: Linienflug mit der brasilianischen Airline Varig über Sao Paulo und Santa Cruz nach Bolivien.

2. Tag: Ankunft in La Paz, 3600 m, Hoteltransfer und Stadtrundfahrt. Highlights sind die Plaza Murillo, die Kathedrale, das Freilichtmuseum in Miraflores oder die skurrile Erdpyramidenlandschaft des Mondtals.

3. Tag: Ausflug zum Titicacasee, 3800 m, dem höchstgelegenen schiffbaren See der Erde. Mit dem Boot wird zur Insel Suriki übergesetzt, wo noch Schilfboote wie die „Kontiki“ des Norwegers Thor Heyerdahl gebaut werden, der 1947 mit der spektakulären Fahrt über den Pazifik die Abstammung der polynesischen Kultur von Altperu beweisen wollte. Der Akklimatisation dient der Spaziergang auf einen Aussichtshügel mit herrlicher Sicht auf die Sechstausendergipfel der Cordillera Real. Rückkehr zum Hotel in La Paz.

4. Tag: Fahrt auf dem Altiplano nach Südosten. Das baumlose Hochland, 3600 – 4100 m, zwischen den Kordilleren wird Sie beeindrucken. Nach der Bergwerksstadt Oruro gerät die Straße zur Piste. Zeltlager nach 8 h und 330 km am Rio Barras, 3800 m. / Nachttemperaturen: -9° bzw. -4° im Zelt

5. Tag: Der Salar de Coipasa ist nach 180 km und einer Fahrzeit von 5–6 h spektakuläres Ziel: zuerst drängt sich der Nevado Sajama ins Bild, mit 6542 m höchster Berg Boliviens, dann taucht über Sanddünen und uralten Grabtürmen (Chullpas) die Eiskappe des Guallatiri auf. Schließlich holpern die Jeeps über den Salzsee, wo vermummte Indios das Weiße Gold gewinnen. Das Lager steht auf der Insel Coipasa im glitzernden Salzmeer unter Riesenkakteen, 3785 m.
Nachttemperaturen: -6° bzw. -3° im Zelt

6. Tag: Besteigung des Pucarani, 4915 m, durch weitgehend wegloses Gelände. Lamas grasen zwischen Kugelkakteen. Am Gipfel Steinmauern und Reste von frischen Brandopfern. Ihr Blick wandert von den Vulkanen im Norden hinunter zum Salar de Uyuni.
Hm 1150 1150 Gz 8–9 => 6,5 rauf und 3runter
Nachttemperaturen: -5° bzw. -2° im Zelt


7. Tag: Die Grenze zu Chile wird am frühen Vormittag erreicht – die Formalitäten nehmen einige Zeit in Anspruch. Dann geht es in das üppig grüne Tal des Isluga-Nationalparks, wo bunt gekleidete Indios auf den Feldern arbeiten und eine altkoloniale Kirche vor verschneiten Gipfeln ein Traummotiv für die Fotografen abgibt. Abstecher zum “Naturpool”.
Der Zeltplatz liegt in 4300 m Höhe neben einer Thermalquelle.
80 km, Fahrzeit 5–6 h.
Nachttemperaturen: -12° bzw. -8° im Zelt

8. Tag: Der Gipfel des Vulkans Isluga, 5510 m, wird über Hartgras, Schotter und Geröll erreicht. Die dünne Luft stinkt teilweise, weil weißer Qualm aus den Fumarolen des Feuerbergs quillt. Der Abstieg im weichen Lavasand geht schnell und macht Spaß.
Hm 1100 1100 Gz 8–9 h =>8,0 rauf und 1,20 runter

9. Tag: Fahrt in das Tierparadies des Nationalparks Salar de Surire, wo Andengänse, Perlhühner, Flamingos und scheue Vicuñas ein ungestörtes Leben führen. Bevor nach 50 km und etwa zwei Stunden der Lagerplatz Polloquere, 4320 m, mit kleinem See und heißen Quellen erreicht wird, muss ein knapp 5000 m hoher, aussichtsreicher Pass überwunden werden.
Nachttemperaturen: -3° bzw. 0° im Zelt

10. Tag: Aufstieg zum Villacollo, 5300 m, der sowohl im Auf- als auch im Abstieg sehr angenehm zu gehen ist und einen phantastischen Ausblick auf andre  mächtige Andenberge bietet542 m.
Hm 1000  Gz 8=> 4,20rauf und 1,20 h runter

11. Tag: Der Vicuña-Nationalpark ist das nächste hochattraktive Ziel: In der idyllischen Flussoase am Rio Lauca, umzingelt von schwarzen Vulkanen mit weißen „Eismützen“, tummeln sich große Herden von scheuen Vicuñas, auch Nandus und Rallen finden genügend Futter. An ursprünglichen Dörfern vorbei geht es in das einsame Steppenlager bei Churigualla, 4460 m, wo man mit etwas Glück bei einem Abendspaziergang natürliche Obsidiane findet.
100 km, Fahrzeit 4 h
Nachttemperaturen: -3° bzw. 0° im Zelt

12. Tag: Die Besteigung des Guallatiri, 6061 m, ist der bergsteigerische Höhepunkt der Reise. Nach kurzer Anfahrt auf einer alten Minenstraße führt ein steiler Weg über eine Geröllmulde und durch eine Schotterrinne auf das Büßereis des Gletschers. Mit Steigeisen stapfen Sie gut akklimatisiert über zwei Vorgipfel hinauf zum großen Ziel, an dem es wieder dampft und brodelt wie in einer Waschküche für Andengötter.
Hm 900 900 Gz 8h => 7,0rauf und 2,0runter

13. Tag: Die Fahrt durch den Lauca-Nationalpark erinnert an die frühen Tage der Schöpfung: noch einmal tummeln sich Nandus, Lamas und Alpacas in großer Zahl. Nach dem Pueblodorf Parinacota mit schönen Fresken in der Kirche beeindrucken Llareta-Moospolster zwischen alter Lava und ausgeglühten Felsen. Schließlich geht es auf guter Straße durch vegetationslose Landschaft hinunter in die quirlige Hafenstadt Arica am Pazifik, wo die Pelikane auf der Mole hocken. Hotelübernachtung.
250 km, Fahrzeit 9 h.

14. Tag: Flug nach La Paz, Der Kreis schließt sich im bekannten Hotel Libertador und nach einem letzten Stadtbummel. 

15. Tag: Abschied von Südamerika und Abflug in Richtung Europa.

16. Tag: Ankunft in Frankfurt und weitere Heimreise.